Gemeinde Simonswald

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Bezaubernd schöner Anblick

Kopfkrainkapelle
Kopfkrainkapelle

Wenn man das liebliche Simonswäldertal durchwandert, so grüßt in der Nähe der Adlerbrücke, links der Wilden Gutach, von einer steil ansteigenden lichten Höhe eine Kapelle mit einem Türmchen herab.

Bezaubert von dem schönen Anblick bleiben die Wanderer unwillkürlich stehen, schauen besinnlich hinauf und stellen sich im Stillen die Fragen: Was ist das wohl für ein kleines Heiligtum? Welche Bedeutung hat es und welchem Zweck dient es? Welches ist seine Geschichte?

Andacht und Freude

Diese kleine Gebetsstätte hat noch keine geschichtliche Vergangenheit wie viele Wallfahrtskapellen unseres Landes; aber sie hat seit ihrem Bestehen die Herzen der Bewohner und zahlreicher Fremden stets mit Andacht und Freude erfüllt und zieht diese immer wieder zu sich hinauf.

Eine Sage aus frühester Zeit berichtet, dass unter dem „Bergle“ eine Kirche verborgen stehe und dass einmal ein Hahn käme, der die Spitze ausgraben würde. Eine merkwürdige Sage, deren Sinn wohl kaum zu verstehen, höchstens zu erahnen und zu deuten ist. Es blieb unserer Zeit vorbehalten, den Kern dieser Sage, dass nämlich auf dem Berg einmal eine Kirche oder Kapelle stehen würde, Wirklichkeit werden zu lassen.

Bis zu Beginn dieses Jahrhunderts war der Berg mit Reben bepflanzt. Im Jahr 1902 wurde auf der Höhe des Berges ein Kreuz errichtet zur Gottes Ehre. Der 1. Weltkrieg war die eigentliche Ursache, dass heute dort eine Kapelle steht. In der Erfüllung eines auf dem Schlachtfeld gemachten Versprechens erbaute der Eigentümer nach glücklicher Heimkehr im Jahr 1925 eine Kapelle und weihte sie der lieben Gottesmutter.

Tiefer Eindruck

Doch im Verlauf der Jahre erwies sich diese als zu klein für die sich von Jahr zu Jahr mehrenden Besucher. Da entschloss sich der Besitzer, die Kapelle zu vergrößern. Das Werk gelang vorzüglich. Kurze Zeit darauf wurde auch ein Glöcklein hinaufgebracht, das nun jeden Abend seinen frommen Gruß in das Tal herabsendet. Auf der Spitze des Türmchens aber dreht sich ein Hahn, gleichsam ein Zeichen dafür, dass sich die uralte Sage nun doch erfüllt hat.

Wenn schon der äußere Anblick der Kapelle einen tiefen Eindruck hinterlässt, so ist dies beim Betreten des Inneren noch mehr der Fall. Unwillkürlich fällt der erste Blick auf den Altar. Er ist ein Meisterwerk feiner Schnitz- und Laubsägearbeit, ist aus Kirschbaumholz hergestellt und wurde in mehrjähriger Arbeit vom Erbauer angefertigt.

Einweihung der Kapelle

Am 24. September 1947 wurde die Kapelle durch den Herrn Ortspfarrer Reichert zur „Verherrlichung Gottes und zur Ehre der allerseeligsten Jungfrau Maria“ eingeweiht. Der Hochwürdigste Herr Erzbischof Gröber, Freiburg, erteilte dazu seinen bischöflichen Segen, erklärte die Kapelle zu einem „oratorium publicum“ (Öffentliche Gebetsstätte) und gab die Erlaubnis zur öfteren Feier des heiligen Messopfers.

Stiller Friede

Über der Kopfrainkapelle liegt ein Hauch stillen Friedens und beglückender Ruhe. Man fühlt sich hier ungestört mit seinem Gott und wohlgeborgen bei der lieben Gottesmutter Maria. Von der Höhe des Berges genießt man einen herrlichen Weitblick in das Elztal und darüber hinaus bis zu der am Horizont sich hinziehenden Kette der Kinzigtalberge.

Gegen Südosten zu aber breitet sich das Simonswäldertal in seiner ganzen Schönheit aus, umgeben von den hochansteigenden Schwarzwaldbergen. So hat die Natur hier ein schönes Fleckchen Erde geschaffen, das nun gekrönt ist durch die zum Gebet einladende Kapelle. Möge Gottes Güte sie bewahren vor jeder Gefahr und möge die Jungfrau Maria dem Tale, seinen Bewohnern und fremden Besuchern stets ihren mütterlichen Segen erteilen!

Info & Kontakt

Interessierte Besucher können sich bei Familie Hug den Schlüssel für die Kopfrainkapelle geben lassen

Familie Eugen Hug
Herrengraben 7, 79263 Simonswald

Weitere Informationen

Kontakt Tourist-Info

Elztal & Simonswäldertal Tourismus
Touristinformation Simonswäldertal

Martin Kehrer
Talstraße 14 a
79263 Simonswald
Tel.: 07683 255
Tel.: 07683 19433
Fax: 07683 1432
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Bildmaterial

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Herr Dauenhauer sowie Dr. Kaier
Quelle: Freiburg-Schwarzwald